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Am 1. März 1953 gründete Fritz Sasse in Lutterloh eine Firma zur Herstellung von Tomaten- und Bohnenstangen sowie Hölzern für die Uferbefestigung. Schon ein Jahr nach der Firmengründung wurden die ersten Jägerzäune produziert. Das Holz wurde aus heimischen Wäldern erworben und zu einem großen Teil mit Treckern und Wagen nach Hause gefahren, da die Fahrten durch die Wälder mit anderen Fahrzeugen oft nicht möglich waren. Die angefahrenen Hölzer wurden dann im eigenen Betrieb geschält, getrennt, genagelt und in einem fäulnishemmenden Bad getränkt. So wurde Zaunfeld für Zaunfeld fertiggestellt und dann vom Betriebspersonal beim Kunden aufgestellt. 1963 hat Fritz Sasse ein Gelände am Theerhofer Weg erworben und begann eine Produktionsstätte zu errichten. Am 1.5.1964 starb Fritz Sasse und hinterliess eine halbfertige Baustelle. Sein Sohn Klaus beendete die Baumaßnahmen. Zu diesem Zeitpunkt waren 14 Personen bei der Herstellung von Zäunen beschäftigt. Durch Rationalisierungsmassnahmen, da sich neue Maschinen nicht lohnten, wurde vor einigen Jahren begonnen, Halbprodukte der Firma Scheerer zu beziehen, die dann hier in Lutterloh fertiggestellt wurden. Heute vertreibt die Firma Sasse Zäune aus halbrunden Latten, Staketzäune in verschiedenen Ausführungen, Sichtschutzzäune und Carports.
Im Jahre 2005 übernimmt Frederik Sasse die Firma seines Vaters.
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